Andreas PFUNDNER

Heizung - Sanitär - Solar - Wassertechnik
 

Photovoltaik, Solaranlagen & heizen mit Holz

   Die Energie scheint auch vom Himmel

Die Hinwendung zu alternativen Energien zeigt ein steigendes Verantwortungsbewusstsein für unsere Umwelt, dem sich immer mehr Hausbesitzer verpflichtet zu fühlen. Auch Sie möchten erneuerbare Energie nutzen? Umweltschonend Wärme oder Strom erzeugen?

Es gibt derzeit eigendlich nur drei gängige Verfahren in unserer Region, die sich für Hausbesitzer rechnen:

  • mit Sonnenernergie Strom erzeugen
  • mit Sonnenenergie Wärme erzeugen
  • mit Holz oder Holzprodukten Wärme erzeugen


 

1. Photovoltaik - mit Sonnenenergie Strom erzeugen

Photovoltaik-Platten erzeugen Strom, mit dem alle haushaltsüblichen Elektrogeräte betrieben werden. Die Photovoltaikanlage sollte möglichst auf den Eigenverbrauch ausgerichtet sein. Die Zeiten in denen Solarstrom als Renditeobjekt oder zur Geldanlage diente, sind vorbei. Das Einspeisen von Mehrmengen ins öffentliche Netz ist weiterhin möglich, die Einspeisevergütung wurde jedoch radikal gesenkt.

Solarspeicher / Solarakku

Relativ neu auf dem Markt sind PV-Speicher oder Stromspeicher. Diese gleichen den Umstand aus, dass die größte Strommenge zu Zeiten anfällt, in denen der Strombedarf am niedrigsten ist. Durch die Solarspeicher steht Solarstrom zur Verfügung, selbst wenn die Wetterlage nicht optimal für die Photovoltaikanlage ausfällt. In der Entwicklung dieser Speichersysteme ist unseres Erachtens aber wohl noch Luft nach oben.

Power to Heat

Realitätsnah, wirtschaftlich und ausgereift ist dagegen die Idee mit Solarstrom Wärme zu erzeugen.  Der Strom vom Dach betreibt eine Wärmepumpe. Warmes Wasser wird damit zum Energiespeicher. Das spart Betriebsstrom und erhöht gleichzeitig den Eigenverbrauch.


2. Solarthermie - Mit der Sonne Wasser erwärmen

Im Gegensatz zur Photovoltaik, wird bei der Solarthermie - ohne den Weg über den Strom - direkt das Wasser erwärmt.  Eine Pumpe befördert die Wärme, über ein geschlossenes Kreislaufsystem, in einen Speicher. Von dort aus wird die Wärmeenergie an Heizkörper oder die Wasserzapfstelle dabgegeben.

Solarthermie ist nur für den Eigengebrauch bestimmt. Fördergelder erhalten Sie für die Anschaffung. Den Antrag dafür können wir für Sie stellen.

Solarthermie für Heizungsunterstützung

Die Heizung verursacht die höchsten Energiekosten im Haushalt.  Die Solar Heizung ist ein Zusatzsystem für Ihre klassische Heizungsanlage. Da der Heizungskessel mit Solar weniger arbeiten muß, senkt Solarthermie den Brennstoffverbrauch und den CO2-Ausstoß deutlich. In den Übergangszeiten leistet die Solarthermie einen substanziellen Beitrag zur Wärmebereitstellung. Im Winter ist der Solarertrag geringer, aber immer noch vorhanden.

Voraussetzungen für eine Solar Heizung ist eine geeignete Dachfläche ziemlich (30° hin oder her) in Richtung Süden. Kollektorflächen von 7 bis 15 Quadratmetern sind üblich.

Solarthermie für Warmwasser

Eine solarthermische Anlage zur Warmwasserbereitung erzielt schon mit kleiner Kollektorfläche sehr gute Erträge. Im Schnitt benötigt man 1 - 1,3 Quadratmeter  Flachkollektoren oder 0,8 - 1 Quadratmeter Vakuumröhren­kollektoren und einen Speicher von ca. 80 Liter pro Person, um ausreichend warmes Wasser zur Verfügung zu haben. Je nach Gewohnheit variieren diese Zahlen.


3. Wärmeerzeugung mit Holz

Wer sich für eine Holzheizung statt einer Öl- oder Erdgasheizung entscheidet, investiert in die Zukunft. Holz und Pellets verbrennen CO2-neutral. Der Baum gibt in seiner Wachstumsphase mehr Sauerstoff, als er beim verbrennen nimmt. Holz wächst nach und ist umweltfreundlicher abbaubar als fossile Brennstoffe.

Festbrennstoff Heizungskessel

Moderne Holzvergaser-Heizkessel arbeiten dann wirtschaftlich und schadstoffarm, wenn sie ihre Leistung jederzeit abgeben können.  Die Anpassung der Kesselleistung kann nicht durch Ein- und Ausschalten des Brenners erfolgen (Schwelbrand), sondern die Heizungsanlage muss für ausreichende Wärmeabnahme sorgen. Dies geschieht z. B. durch einen Pufferspeicher. Der Gesetzgeber schreibt für Holzvergaser-Heizkessel einen Pufferspeicher von mindestens 45 Liter pro Kilowatt Kesselleistung vor. In der Praxis hat sich jedoch herausgestellt, dass ein Speichervolumen von 60 bis 75 Liter pro kW Kesselleistung günstiger für den Betrieb der Anlage ist.

Holzpellet Heizung

Holzpelletkessel bieten den Komfort der klassischen Öl- oder Gasheizung durch Automation, in Verbindung mit dem ökologischen Aspekt der Holzheizung. Pelletkessel gibt es in vielen unterschiedlichen Ausführungen. Wir beraten Sie hier gerne individuell. Gemeinsam ist ihnen jedoch, daß sich alle Modelle auch für die Warmwasser-Bereitung nutzen lassen. Sie haben einen Anschluss für eine Solarthermie-Anlage. Wer eine Holzpelletheizung mit einer Solaranlage kombiniert, spart enorm viel Heizkosten und bekommt sogar noch mehr Förderung von der Bafa.

Ob Holzpelletheizung oder eine Holzkesselheizung - wichtig ist vorallem, ob genügend Platz zur Lagerung vorhanden ist. Wichtig ist auch, ob die Gemeinde Holzheizungen prinzipiell zuläßt.

Die Broschüre des Umweltbundesamtes gibt Auskunft über richtiges Heizen mit Holz >>>

Solar Photovoltaik von Pfundner
Energie vom Dach


Die Fördermittel

Staatliche Förderprogramme helfen bei der Finanzierung einer Heizung mit regenerativen Energien. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) sowie die KfW-Bankengruppe stechen besonders hervor. Das BAFA fördert fast ausschließlich im Bestandsbau. Die KfW-Bankengruppe bietet Darlehen mit niedrigen Zinssätzen und für bestimmte Maßnahmen Zuschüsse an. Den Antrag für Förderung erhalten Sie bei uns!


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